Die Stadt Kecskemét

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„Kecskemét ist die berühmte Stadt auf der Tiefebene."


Die prophetische Gestalt der ungarischen Dichtskunst, Sándor Petőfi, hat Kecskemét schon im XIX. Jahrhundert so bezeichnete, und dieses Attribut lebt auch heutzutage. Warum hat sich diese im Mittelungarn befindliche, schöne Stadt diese Ehrenbezeichnung über mehrere Jahrhunderte aufbewahrt? Vielleicht, weil es gelungen ist, eine Harmonie zwischen den Andenken der Vergangenheit, den historischen Traditionen, den derzeitigen und zukünftigen Entwicklungen zu gründen. Ausgezeichnete Infrastruktur, dynamische Wirtschaft, attraktive udn geschützte Naturumgebung, kreative Menschen mit großem Wissen und beständigem Charakter, beispielhafte Eifrigkeit und Kampfwissen. Vielleicht ist die Stadt mit diesen am besten zu charakterisieren. Kecskemét liegt im Herzen Ungarns, auf dem Sandrücken zwischen der Donau und der Theiß, 86 km südlich von Budapest entfernt. Den Kern der Stadt bedeutete die Siedlung an der Kreuzung der Handelswege. In unserer Geschichte wunderten sich Schriftsteller, Wissenschaftler, berühmte Reisenden Kecskemét: wie kann es möglich sein, dass es auf dem Sand eine blühende Landstadt zustande kam? Auf diese Frage gibt die Vergangenheit eine Antwort: Kecskemét zeichnete sich infolge ihrer geographischen Lage, als Maut- und Marktstelle schnell von den umliegenden Siedlungen aus. König Anjou Ludwig der Große erwähnte sie in einer Urkunde schon 1368 als Landstadt. Während der Zeit der türkischen Herrschaft diente die Stadt auch zum Asyl der Bewohnner der umliegenden, vernichteten Dörfen. Die ersten Handwerkerinnungen wurden im XVI. Jahrhundert gegründet. Auf den riesigen Gemeingütern und Geländen herrschte extensive Tierhaltung, Schäferei, die über die Viehhändler berühmt wurde. Die Bevölkerung von Kecskemét hat sich von der Abhängigkeit des Gutsherrs in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunders, aus eigener Kraft abgegolten. Dann fing man mit der Aufteilung der Stadtgüter an, und kamen die ersten ständig bewohnten Bauernhöfe zustande. In der zweiten Häfte des XIX. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung der Bauernhöfe in so einem großen Maße zu, dass es in den Jahren der Jahrhundertwende schon mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf Bauernhöfen wohnte. Die entwickelte Landwirtschaft und die Industriegründung nach dem Ausgleich machte in der zweiten Häfte des XIX. Jahrhunderts die intensive Stadtentwicklung: die ehemalige Landstadt konnte sich mit ihrem mit Jugendstilpalasten beschmückten Hauptplatz auf den Weg des Großstadtwerdens machen. Die bewußte Entwicklung der Weinbau- und Obstkultur in Kecskemét hat eine über 100 Jahre alte Vergangenheit, ebenfalls die intensive Anbauarbeiten und die Tätigkeit der Wein- und Obstproduzenten. Diese Erfolge machten möglich, dass die bisherige Landstadt um die Jahrhundertwende zu einer Großstadt mit ansehnlichen Gebäuden wurde. Die in der Geschichte viel erlebte Stadt stellte ihren sich aus der zentralen Lage ergebenden Vorteil ab 1960 bewußt in den Dienst der Entwicklung: durch die Industriegründung, sowie die Errichtung und Umbau der öffentlichen Anstalten nahm die Anzahl der Bevölkerung rasch, durch die Gründung der Kunstwerkstätten wurde sie zu einer an Kulturwerten reichen Großstadt. Die Wirtschaftsstruktur von Kecskemét war früher hautpsächlich durch die Landwirtschaft und die damit zusammenhängende Verarbeitungsindustrie (Konservindustrie), bzw. Handel geprägt. Seit 1950 ist Kecskemét der Sitz des Komitats Bács-Kiskun, hat 108 Tausend Einwohner, und ist ein sich dynamisch entwickelndes Industrie-, Handels- und Kulturzentrum. Die wirtschaftlich-regionale Rolle im Leben der Region und des Landes stärkt die Übergabe der Autobahn M5 im Jahre 1998, die Kecskemét dem europäischen Straßenverkehrsnetz anschließt. Die Stadt ist auch ein Heim für die international berühmten Musik-, Handwerks- und Animationswerkstätten, für die einmaligen Sammlungen und anerkannten wissentschaftlichen Anstalten, deren Aufgabe die Aufbewahrung und Darstellung unserer Kunst- und Kulturwerten ist. Daneben erwartet Kecskemét jedes Jahr mit einer Vielzahl von Festivalen die Besucher.


Sehenswürdigkeiten

Rathaus

Auf dem Hauptplatz befindet sich das als Perle des Jugendstils bezeichnete Rathaus, das aufgrund der Pläne von Ödön Lechner und Gyula Pártos 1893-97 gebaut wurde. Eines der bekanntesten Gebäuden der Stadt, das von Touristen am meisten besuchte Denkmal. Seit 1983 hört man von der Fassade ein Glockenspiel aus den Werken von Kodály, Erkel und Beethoven. Die Mauer sind mit Zsolnay-Majoliken geschmückt, die auch an anderen Gebäuden von Kecskemét zu sehen sind. Im Festsaal wurden die Gemälden vom berühmten ungarischen Kunstmaler, Bertalan Székely, gemalt.

Die Franziskaner-Kirche

Dem Rathaus gegenüber steht die Franziskaner-Kirche aus dem XIV. Jahrhundert, das alteste Baudenkmal von Kecskemét. Die Ortseinwohner nennen diese die Mönchenkirche. Ursprünglich war sie im gotischen Stil gebaut, später erhält sie diesen Barockstil, an der Außenwand war auch ein PAssionsweg gebaut. Es ist religionsgeschichtlich bedeutungsvoll, dass die Kirche bis zum 1564 von den Katolikern und Protestanten gemeinsam benutzt wurde.

Das Theater-Gebäude

Das zur Tausendjahrfeier errichtete Theater erhält seinen Namen vom berühmten Schriftsteller József Katona, der der Schöpfer des ersten ungarischen Nationaldramas war. Die Ähnlichkeit mit dem Lustspieltheater in Budapest ist kein Zufall, beide wurden von den berühmten Wiener Architekten Fellner und Hellmer entworfen. Es wird auch Juwelenkästchen genannt.

Dreifältigkeitssäule

Vor dem Theater erinnert die Dreifältigkeitssäule auf die Pestepidemie. An der 1742 gestellten Säule sind die Gestalten von St. Sebastian, St. Rókus, St. Elisabeth und St. Stephan.

Reformierte Kirche

Die Straße Kéttemplomköz führt uns weiter zur Reformierten Kirche, die 1860 im Frühbarockstil gebaut wurde, als einzige Steinkirche in der Umgebung, während der Türkenherrschaft. Eine Besonderheit des Hauptplatzes ist, dass auf diesem einzigartig die Kirchen jeder Religion zu finden ist.

Neukollegium

Der reformierten Kirche gegenüber steht auf dem Kálvin Platz das 1912 errichtete Neukollegium. Im jugendstilartigen, mit Siebenbürgenmotiven gezierten Palast befindet sich derzeit die Grundschule und das Gymnasium des Reformierten Kollegiums.

Buntes Palast

Rechts vom Neukollegium sieht man zwei berühmten Gebäuden. Auf der rechten Seite steht das als Meisterwerk des Jugendstils gekannte, auch im Lied gesungene Bunte Palast (Márkus Géza, 1902). Wellige Maueroberflächen, blitzende Ziegel, pflanzen- und tierförmige Keramikstücke machen es einzigartig.

Synagoge

Dem Neukollegium gegenüber befindet sich das Gebäude der im maurisch-romantischen Stil gebauten Synagoge.

Große Kirche

Der reformierten Kirche gegenüber steht auf dem Kálvin Platz das 1912 errichtete Neukollegium. Im jugendstilartigen, mit Siebenbürgenmotiven gezierten Palast befindet sich derzeit die Grundschule und das Gymnasium des Reformierten Kollegiums.

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